
Fonta da Telha Praia Azul
Portugal · Setúbal
Fonte da Telha – Praia Azul liegt südlich von Lissabon an einem langen Sandstrand, der von Kiefernwäldern und einigen Strandbars gesäumt ist. Der Strand ist breit, mit viel Platz, um das Material vorzubereiten und sich von den belebteren Bereichen zu entfernen.
Es ist ein beliebter Spot für Kitesurfer aus Lissabon und der Costa da Caparica wegen der regelmäßigen Sommerwinde und der zugänglichen Wellen. Die Atmosphäre ist entspannt, mit einer Mischung aus Kiteschulen, Einheimischen und durchreisenden Fahrern, die die guten Bedingungen nur wenige Minuten von der Hauptstadt entfernt genießen.
Historische Monatsmittel — keine Live-Vorhersage.
Der Spot von Fonte da Telha – Praia Azul ist ein großer Atlantikstrand, der insgesamt nord-südlich ausgerichtet ist, mit dem Meer im Westen. Mit dem klassischen Nord- bis Nordwestwind kommt der Wind side-shore bis side-on von rechts, was das Fahren und die Sicherheit sehr angenehm macht. Die Thermik etabliert sich oft zur Mittagszeit und verstärkt sich am Nachmittag, insbesondere zwischen Ende Frühling und Anfang Herbst.
Der Einstieg ins Wasser erfolgt von einem breiten feinen Sandstrand, ohne besondere Schwierigkeiten beim Gehen und Starten des Kites. Der Startbereich ist weit, aber man sollte die Anwesenheit von Badegästen im Sommer berücksichtigen und sich leicht von den zentralen Bereichen vor den Strandbars entfernen. Weiter südlich und nördlich bleibt der Strand breit und bietet Platz zum Starten und Landen der Kites ohne Stress.
Das Wasser ist typisch für einen Atlantikstrand: In der Nähe des Ufers gibt es einen Shorebreak, der je nach Welle variiert, und dann ein Wellenfeld weiter draußen. Man fährt meist in kleinen bis mittleren Wellen, mit einem Chop zwischen den Serien. Bei moderater Welle ist es ein angenehmes Spielgelände für Freeride und um sich im Surfkite zu versuchen, besonders da die Wellen hier im Allgemeinen kleiner sind als an exponierteren Spots wie Guincho.
Die Gezeiten beeinflussen das Verhalten des Shorebreaks und die Breite des Strandes, aber der Spot bleibt bei den meisten Koeffizienten kitesurfbar. Bei Niedrigwasser ist der Strand sehr breit und man findet mehr Platz zum Starten und Landen, aber einige Barrieren können schneller schließen. Bei Halbflut funktionieren die Sandbänke oft besser und die Wellen sind gleichmäßiger. Bei Hochwasser wird der Strand schmaler und der Shorebreak kann physischer werden, insbesondere bei Wellen.
Das Fahren erfolgt auf einem vollständig sandigen Grund, was beruhigend für Stürze und Anfänger ist. Weiter draußen mischt sich das Wasser aus Chop und Wellen, mit genügend Platz für Manöver, Freeride und ein wenig Old-School-Freestyle. Die Breite des Strandes und des Wassers ermöglicht es, die Drift unter dem Wind leicht zu steuern und andere Nutzer zu vermeiden, wenn man sich bewegt.
Im Sommer erfordert die Koexistenz mit Badegästen und Surfschulen ein wenig Organisation. Es wird empfohlen, einen leicht abseits gelegenen Bereich für das Kitesurfen zu wählen, einen guten Abstand unter dem Wind zu halten und die eventuell von den Rettungsschwimmern eingerichteten Navigationskorridore oder überwachten Zonen zu respektieren. Außerhalb der Hochsaison ist die Frequentierung geringer und das Fahren ruhiger mit viel freiem Platz.
Quellen :kiteguide.com · kitecontrolportugal.com · mackiteboarding.com · pt.surf-forecast.com · se.kiteforum.com