
Ria Formosa
Portugal · Faro
Die Lagune von Ria Formosa in Cabanas de Tavira erstreckt sich hinter einem langen Sandbank gegenüber dem Dorf, etwa eine halbe Stunde von Faro entfernt. Man segelt in einer sehr ruhigen Kulisse, zwischen den Inseln, den Fischerbooten und den Gezeitenkanälen des Naturparks.
Es ist ein beliebter Spot für sein flaches und seichtes Wasser, ideal um die Technik zu verbessern oder in einer beruhigenden Umgebung zu lernen. Die Atmosphäre ist entspannt, mit einigen lokalen Schulen und Fahrern, die kommen, um den regelmäßigen Thermik zu genießen, sobald sich Gezeiten und Wind ausrichten.
Historische Monatsmittel — keine Live-Vorhersage.
Man segelt in der Lagune von Ria Formosa, hinter der Ilha de Cabanas. Der Zugang erfolgt in der Regel vom Dorf Cabanas de Tavira, mit einer Bootsfahrt bis zur Sandbank, gefolgt von einem Einstieg auf der Lagunenseite. Der Hauptsegelbereich liegt zwischen der Sandbank und dem Festland, wo das Wasser flach und seicht über eine große Breite bleibt.
Der thermische Wind aus Ost bis Südost kommt oft side-on zur Sandbank, was eine große, sichere Zone für Anfänger bietet. Wenn der Wind mehr nach Norden oder Süden dreht, kann er je nach Standort, an dem man ins Wasser geht, mehr side-shore werden. Die angenehmsten Richtungen bleiben die Winde aus E bis SE in der Lagune, mit einer glatten Wasseroberfläche entlang der Sandbank.
Der Spot ist stark von der Gezeiten abhängig. Bei Hochwasser füllt sich die Lagune und bietet eine große segelbare Fläche mit breiten Zonen glatten Wassers, perfekt für Freestyle und Fortschritte. Bei abfallendem oder niedrigem Wasser leert sich die Lagune teilweise, es bleiben tiefere Kanäle, aber die segelbare Zone verringert sich und man berührt schnell den Grund. Bei sehr niedrigem Wasser wird es hauptsächlich zu einer Pfütze, die nur befahrbar ist, wenn man die Kanäle und Sandbänke gut kennt.
Der Grund ist überwiegend sandig und gleichmäßig, was Stürze eher tolerabel macht. Es gibt jedoch markante Tiefenvariationen rund um die Gezeitenkanäle, wo der Strom beschleunigen kann. Der Einstieg erfolgt in der Regel von freigelegten Sandbereichen, aber man sollte immer die Boote im Ankerbereich, die Seile und die Pfähle erkennen, bevor man einen Schirm abhebt.
Im Sommer steigt die Thermik normalerweise gegen Ende des Vormittags an und stabilisiert sich am Nachmittag bei etwa 12 bis 20 Knoten, manchmal mehr an guten Tagen. Der Spot ist dann sehr regelmäßig, mit flachem bis leicht chopigem Wasser, je nach Windstärke. Draußen, auf der Ozeanseite, kann man einen Shorebreak und kleine Wellen finden, aber die meisten Fahrer bleiben auf der Lagunenseite, um das Flat zu genießen.
Man muss auch den Naturparkstatus der Ria Formosa berücksichtigen. Einige Bereiche sind reguliert, mit Zugangsbeschränkungen je nach Saison, Gezeiten oder Vogelpräsenz. Es ist wichtig, sich bei den lokalen Schulen oder den Bootstaxis über die derzeit erlaubten Zonen und die einzuhaltenden Gassen zu informieren.
Quellen :kitesurfculture.com · kitesurfy.com · passarokite.com · casa-fuseta.com · vvanat.fr · siestacampers.com